Hallo BlogleserIn!! Bittschön, es is ja eeeewig her, das ma sich gemeinsam glesn ham. Das tut mir leid. Mit der nigelnagelneuen Sappalot Homepage hab ich quasi eine Wetter gegen den Sailer verloren… “Wennst endlich die neue Homepage ausn Ladl holst und ins Internet legst, dann schreib i a wieder an Blog”. Zack - so schnell geht’s. Lieber Leser, ich halt Dich jetzt gar nicht damit auf, was in den letzten 1,5 Jahren alles passiert ist… sauviel und eigentlich ist doch viel beim Alten. Deshalb leg ma gleich mit der Zukunft los.
Sappalot geigt wieder am Stadtfest Schwechat!
Wir dürfen wieder. Schon wieder!! Diesmal haben wir quasi das Upgrade-Paket bekommen und spielen den leiwandsten Slot, den’s gibt am Stadtfest: Samstag, nach dem Hauptact! Das is der Fendrich (ja, der Fendrich) im Übrigen. Schön wird das. Hier ein Video von den Proben für die Gschicht! Also: Wir freuen uns wemma Dich vor der Bühne sehen! Den Samstag is soweit!
Vor ein paar Tagen hab ich einer Frau Windeln gekauft. Zunächst wollte sie 2 Euro von mir für eine Zeitung, die ich nie von ihr bekommen habe. Wie auch, sie hat ja nur das Titelblatt in einer Klarsichthülle dabeigehabt. Ein Anschauungsobjekt quasi. Wurscht – Um den Sonderpreis von 2 Euro hab ich dann also immerhin 2 Sekunden auf das Heftl (oder was halt davon da war) guckn dürfen, um kurz darauf die Frau zu fragen, ob sie was essen mag. Das mach ich oft so, hat sich irgendwann so ergeben. Wenn ich eh schon einkaufen geh… was soll’s. Ich bin sozusagen der Schwechater Caterer der Zeitungsverkäufer/Zeitungs-ausstellerinnen geworden.
„Bemper“ hab ich als Antwort bekommen. „Bitte Bemper“. Hm… Bemper… An Klempner kenn ich, aber die Frau hat nicht unbedingt so ausgschaut, als braucht sie dringend a neues Sifon vom Feigl Klausi. „Pempern?“ dachte sich der Pubertierende in meinem bald 32 Jahre alten Körper… aber solche Angebote krieg ich doch eher selten, schon gar net während einer Titelseitenpräsentation.
„Bemper… biiiitte… Bemper. Habe 3. So klein. So klein. Brauchen Bemperhose“ AAAahhhh!!! Bemperhose! Kenn mi aus. Na schau ma mal.
Endlich im Hofer angekommen war ich dann ein bissl verstört. Bemper. Zzz! Bemper!! Von mir! Ich mein… ich ruachl schon wie ein Blöder, damit ich mir meine eigenen Bemperhosen leisten kann. Also jetzt net MEINE, da hab ich hoffentlich noch ein bissl Zeit, aber der Sohnemann Tim ist doch mehr häppy, wenn er öfter mal eine neue Bemper kriegt. Iiiich soll der da draußen jetzt also Bemper kaufen. Na fein. 11,90.- für 80x Bemper voll machen. Und ich soll’s peckn.
Hm. „Also der Bempervorrat daheim neigt sich eh scho wieder dem Ende zu, kauf ich halt mal so ein Packl Bemper und geb ihr ein paar davon“ hab ich mir gedacht. „Dann fahr ich mein neues Gebraucht-Geländeauto, mit dem ich gerade beim Starkl Pflanzen knackige 200 Eier aufwärts gekauft hab (MEIN GOTT!! DORT KANN MAN GELD LASSEN!!! UNGLAUBLICH)… wo war ich… aja: Dann fahr ich mein wegen des Pflanzentransports eingedrecktes Geländeauto (WAS FÜR EIN WIDERSPRUCH!! GEHT GAR NET! DRECKIGES GELÄNDEAUTO! PFUI!!) zum Elefant gegenüber, dort kann ich’s aussaugen, das kost nur 1 Euro für a paar Minuten saugen und bei der Gelegenheit wasch ich’s auch gleich – immerhin regnet’s die nächsten 2 1/2 Stunden nicht. Oder nur leicht“.
ACH SCH**$§% DRAUF – 2. Packung Bemper ins Wagl ghaut. 11,90.- Wegen 11,90.- so rumeiern. Aber scho a bissl oag – ich soll der fremden Frau da draußen, die mir für 2 Euro 2 Sekunden Titelblatt vom Welt… äh… na von dieser Weltirgendwas Zeitung von 1999 zeigt Bemper für 11,90.- kaufen. Egal, hamma mitn Gewissen ja schon vereinbart, das mach ma jetzt.
Nachdem ich bei der Hoferkassa wieder mal Zeuge davon geworden bin, zu was der menschliche Körper trainierter Hochleistungskassiererinnen fähig ist und mir den Schweiß von der Stirn gewischt hab (so schnell KANN man net einräumen wie die einem die Sachen zuchepfeffern), hab ich also gezahlt. Bankomat. Weil: Die knapp 60 Euro fürn Großeinkauf hab ich nicht einstecken. Selten. Wobei… Abzüglich der 11,90 sind’s dann ja nur mehr 48 irgendwas… ja wurscht.
Draußen angekommen hab ich also die Bemper überreicht. Die Frau hat begonnen zu weinen. Sie hat gar nicht glauben können, was ich ihr da in die Hand drück. „Jaa…“ denk ich mir „die ham nur die Billigmarke beim Hofer. Keine echte Bemper, nur so a Happykid 3000 mit Flexiflaxi Hosenbund Kopie“. Na, Scherz, Bemper is Bemper. Jedenfalls hat die Frau angefangen zu weinen, mich geschüttelt, gedrückt und nicht mehr losgelassen. Wegen 80x Hosekack ihrer Kinder in Bemperhosen um 11,90.-
11 Euro 90 Cent.
Und ich wollt darum mein Auto aussaugen und waschen.
Ich hätt ihr 2 Bemperpackln kaufen sollen. Mein Auto kann dreckig bleiben. Echt.
Pfffffffff… also das hat sich der naive Herr Edelmann ein bissl anders vorgestellt. Viiiiel los und wenig Zeit. Zeit zum Blogschreiben zum Beispiel gar net – hiermit bitte ich also um Entschuldigung, der Hund hat die Hausübung gegessen und überhaupt… wurscht.
Freunde haben rules, die Erste
Vor ewigen Zeiten und 3 Tag, ich weiß es noch genau, da haben sich die Sapponauten überlegt, wie es denn wäre mal so richtig einen auf blade Hose zu machen und mit Bläsersatz, Gastmusikern, Chor und überhaupt aufzutreten. Ok, das mitn Chor müss ma noch hinkriegen, aber der Rest war ja schon mal ganz erfolgreich. Vor ein paar Wochen, kalt war’s draußen, ich weiß es noch genau, haben die Herren von Sappalot in der Felmayer Scheune gespielt. Wieder mal. So wie mehr oder weniger jedes Jahr, mehr oder weniger seit’s die Band gibt, und das is ja mehr oder weniger nicht erst seit gestern. Jedenfalls gab’s wieder ein Sappalot Konzert in Gehweite des Probelokals – diesmal „Sappalot & Friends“ getauft – und das war, ich glaub so weit darf ich mich ausn Fenster lehnen, eine feine Sache. Sappalot erstmals mit „live Blech“, sprich mit Bläsern. Der Mag. Mag. Dr. (ja, das geht) Harald Regenfelder an der Posaune, der Hans Karisch (sollt ich da jetzt einen Titel vergessen haben, bitte verzeih mir das lieber Hans… i bin mir da nie sicher und merk mir das beim Harry auch nur deshalb, weil er eben gleich den Titel-Hattrick abgeschossen hat. wurscht, weiter). Also mitn Hans an der Trompete und mitn Edgar Pleyer am Saxophon. Sehr geil – da hat sich auch das durch die Platzverhältnisse im Proberaum doch etwas „kuschelige“ Proben ausgezahlt. Dass der Herr Hans Allacher aus Ebergassing nicht nur famose Schi und Radln verkauft, sondern auch einen ganzen Haufen Instrumente mindestens genauso famos beherrscht weiß nicht jeder. Jeder der in der Scheune beim Gig war weiß jetzt aber, dass der Hans als Bluesharper und Mandoliner (?) eine wunderbare Ergänzung zum für viele doch schon eher gewohnten Sappalot Klangteppich ist. Herr Simon Jahn, besser bekannt als Es-J von Naca7, fudelt eine ganz feine Stromgitarre und ist als „hoate Stimm“ bekannt im Land. Als Sappalot Gast ist er verantwortlich für die mit „am meisten Eiern“ behaftete Proud Mary Version Österreichs. Und dass Sappalot mit unserer besonders geschätzten Lieblingssängerin Birgit Denk bestens harmoniert, überrascht jetzt wohl niemanden – trotzdem a feine Sache dass sich eine derart supere Gsanglerin und Entertainerin mit uns Wastln auf die Bühne stellt. So genug geschleimt. Ajo: Die genausogut trötende wie ausschauende Petra Karen B hat uns das Sax geblasen – ein Saxophon ist nie genug. Sappalot & Friends – ich hab’s im letzten Pseudo Blog schon erwähnt – „wir sollten öfter Freunde haben“. Ajo, und auch ein großes Prosit an die netten Damen und Herren von den Jazzcats!
Sappalot & Friends Vol. 2
Und wir ham auch öfter Freunde! Über die Einladung zur Ebergassinger Rocknacht haben wir uns besonders gefreut – seit 5 Jahren von eben jenem multiinstrumental orientieren Johann Allacher ausgerichtet – gab’s vor kurzem eine famose Wiederholungstat von Sappalot & Friends. Die „Sappalot Horns“ wieder dabei, eh klar… diesmal auch ein Gastgefudle vom „Goli“ und auch des Herrn Jahn zartes Stimmchen war wieder dabei. Diese Tröterei taugt ma! Ich glaub das wird’s noch öfter geben – zu fein kommt das mit der echten Bläsersection rüber, und zu lässig ist so eine fein gehobelte Bluesharp. Hornalot! Blasalot!! Trötalot!!! Die Ebergassinger können gasen, keine Frage. Irgendwie gibt’s dort das gleiche Phänomen wie in Schwechat: Playlist für grob 2 Stunden = 3 Stunden Gig. Warum auch immer. Wurscht, solang’s an Spaß macht, und das war in Gassing ja besonders der Fall – Hut hoch! Nicht nur, dass die Veranstalter extra für unsere „Hörndln“ ein Podest aufgebaut haben, nein, sie haben ob der Vielzahl der Musikanten auch noch die Bühne vergrößert! Ein großes Kompliment übrigens auch an The Other Kind! Die Gastgeber quasi. Sehr empfehlenswerte, supere Musik, vorgetragen von sehr empfehlenswerten, superen Leuten! Ebenfalls fein, dass X-96, a junge Partie, die Sache so lässig eröffnet haben. Das war uns allen ein großes Fest! Ajo: Fotos san (c) Peter Langer / NÖN. Dank dafür!
Sonst so? Hm?
Wer kennt das nicht… wenn man laaaange Zeit mit jemandem nix zu tun gehabt hat – so lange, dass man sich nix zum erzählen hat, weil’s so viel zum erzählen gäbe? Ist hier grad ein bissl so. Ajo… Neue Lage: 120 Tage. Ohne Rauch geht’s auch – stimmt – und ka Tschick ist an sowieso. Ungewohnt. Immer noch. Zwar ist jetzt weder die Übersportlichkeit noch plötzlicher Reichtum ausgebrochen, und auch der Berka, die Trafik am Schwechater Hauptplatz ist ob der Umsatzeinbußen noch nicht eingegangen – aber irgendwie isses schon ok so. Mehr aber auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Also dieses „super, endlich Nichtraucher, holodaro“ Gefühl stellt sich auch nach fast 4 Monaten nicht ein. Aber wer weiß, vielleicht nerv ich demnächst ja alle mit großen Nichtraucherparolen. Zumindest ärgere ich mich morgens bereits drüber, wenn’s Gwand vom Vor-Abend nach Tschick stinkt – ist wohl ein Anfang.
Wieder Freunde?
Simma wieder Freund? Also der Blogleser und ich? Ja? Ich wollte Dich, lieber Blog, ja nicht vernachlässigen, aber so mit Familie und Haus(baustelle) und Job und Job und so… Kleiner Teaser: Es kann sein, dass wir diese ganze Sappalot mit Freunden Kiste in ein paar Monaten auf ganz blad machen. Nicht nur weil ich grad ziemlich zunehme wegen der blöden Nichtraucherei, sondern weil die Bühne und hoffentlich das Publikum dann ganz groß/viel/supergut / Openair / Volxfest sein wird. Die Verhandlungen laufen und ich bin gespannt wie der Flitzibogen…
Bis bald – ich hoff es geht a bissl gacher das nächste Mal.
Tach tach tach auch!
1x umdrehen, und is scho Weihnachten. Irre. Bittschön, trotz Einkaufswahnsinn und so nimmt hiermit der Blog seine monatliche Tätigkeit wieder auf, um die zahlreichen Leser (oder besser gesagt DEN zahlreichen Leser) mit Infos rund um die professionellste, beste, schönste, unbekannteste Schwechater Coverband zwischen Altkettenhoferstraße und Neukettenhoferstraße zu versorgen.
Krampus Gig hätt ma hinter uns – sehr lässig war das und mit 3h20min neuer Dauerspielrekord. Das hat schon was duracellmäßiges – läuft und läuft und läuft…
Ich würd euch hier ja gerne schöne Fotos von schiachen Kramperln präsentieren, aber meine Kamera hat sich nach knapp 5 Jahren entschlossen, sich von ihrem Verschluss zu trennen. Zumindest hat man mir das so gesagt. Es macht nicht mehr das schöne „klick – klack“ Geräusch, sondern nur mehr „klick“ und dann steckt’s irgendwie. Reparieren kost mehr als das Ding wert ist – das war’s also mit spiegelreflixigen Fotos für’s erste. Super auch, dass ich beim neuen Modell fast das gesamte Zubehör vom alten Modell entsorgen kann… aber das verwundert wohl niemanden, oder? Mal schaun, ich jage grad nach was Gebrauchtem…
Ui. Die klassische Blog-Abschweife war das jetzt. Naja irgendwie muss ich ja die fehlenden Fotos ausgleichen.
Im Jänner bittschön den 23. freihalten. Is a Samstag. Is in Schwechat: „Sappalot & Friends“ geigen in der Felmayer Scheune auf! Holodaro! Die „& Friends“ sind in diesem Fall die „Sappalot Horns“, also „Friends“ mit Hörndln, die das Dosengebläse aus Blacky’s oberstem Tastenbrettl ersetzen werden. Zumindest bei einem Haufen Nummern die schon seit Jahren nach echtem Gebläse verlangen. Da sind wir alle schon gespannt wie nur was! Net, dass die Keyboard Tröten schlecht wären… aber wenn ma schon Leute mit dem Richtigen Ansatz kennen (hui… ein Musiker Sickerwitz – sorry), dann zerren wir diese doch auf die Bühne. Außerdem sehr wahrscheinlich auch gehörige gechörige Unterstützung der Frau Denk wenn ich richtig informiert bin! Wird interessant vor allem, wie wir uns alle im Proberaum stapeln. Aber im Winter kuschelt man ja eh gern. Dazu dann Näheres beim nächsten Mal. Vielleicht mit Fotos. Frohes Fest und so!
Jaja, lang kein neuer Blog hier aufgetaucht… das liegt daran, dass sich auch sonst nix auf der Sappalot Homepage tut. Angeblich gibts ja bereits eine Neue… die „schon in der Schublade liegt“. Bis sich die Neue aus ihrem Ladl traut, macht der Blog Pause. Soll suf kurz heißen: Gibt’s endlich eine Homepage, gibt’s auch wieder einen Blog…
Tag! Sappalot hat’s hinter sich fürs erste. Unser Gig am 11. Juli ist durch, sehr lustig war’s, sehr oag war’s, sehr lang war’s. Fast 3 1/2 Stunden
, davon gut 1 Stunde Zugaben, 2 hiniche Gitarresaiten und eine dreiviertelstunde auf der 5saitigen Klampfe und ein Publikum, dass sich so kompromisslos die Kantn gibt, wie wir das noch selten zuvor erlebt haben. Aja: Beim nächsten Mal sind wir mit der Playlist vorsichtiger… „You can leave your hat on“. Jo eh… immer wieder ein Brüller… dass die Leut den Text so wörtlich nehmen hat uns dann doch überrascht: „Baby take off your shoes“… *flitz* – fliegt schon ein Schuh an mir vorbei. Soviel Schuhe, Leiberl, Hosen, Kapperl… hat’s noch nie gegeben auf der Sappalot Bühne! Nächstes Mal könnten sich auch die Mädels im Publikum beteiligen, dann hätt unsere Altherrencombo mehr davon… ok, bin scho ruhig.
Ende August dann: Stadtfest Schwechat, 2. Bühne vorm Rathaus. Zwar ohne Sappalot an sich, aber mit Sapponauten bei anderen Bands und bei der SMS Allstar Band. Warum kein Sappalot? Das gehört auft Hauptbühne finden wir und wer weiß, vielleicht sind wir ja nächstes Jahr wieder am Hauptplatz unterwegs, mal sehen.
Das Lineup der SMS Bühne kann sich jedenfalls sehen lassen:
Samstag 29.08.2009:
14:00-14:40 Begrüßung durch Bgm. und SMS
14:40-15:20 Schott4
15:20-16:00 Jack2king
16:00-16:40 Neonn
16:40-17:20 Nonstop Robot
17:20-18:00 Boon
18:00-18:40 Naca7
18:40-19:20 Hellenbecks
Sonntag 30.08.2009:
12:00-12:40 Jazz Session
12:40-13:20 Jazz Session
13:20-14:00 Teh other kind
14:00-14:40 hausg’macht
14:40-15:20 Mademoiselle Moustache
15:20-16:00 sympathy for strawberry
16:00-16:40 Ivell
16:40-17:20 Chris Jan & In Petto
17:20-18:00 SuperToaster
18:00-18:40 AllStar Band
18:40-19:20 AllStar Band
Sappalot selber dann wieder im Herbst auf einer Bühne in Ihrer Nähe.
Sers!
…haben etwas gemeinsam. Während ich meinen Kleiderschrank ausgemistet hab, zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt, ist der King Of Pop tragisch aus dem Leben geschieden. Gleichzeitig hat sich ein anderer King dazu entschlossen, aus seiner mittlerweile recht engen 1 Zimmerwohnung auszuziehen. Ein bissl früher als geplant. Jep, die Gattin und ich sind am Freitag, 26. Juni, Eltern geworden. Bub. Tim. Alles Ok. Phuuuu… Da dreht sich das Leben schon mal ein bissl um und alles was ja soooo wichtig war wird plötzlich wurscht.
Genau 7 Stunden und 41 Minuten nachdem Tim seine Reise in eine andere Welt beendet hatte, beendete Roswitha, ihrerseits wiederum Gattin vom Hardy, 4saiten Ritter von Sappalot, endgültig ihr Arbeitsverhältnis mit dem Krankenhaus, für das sie jahrelang als Hebamme gearbeitet hatte. Wo wiederum die Jungfamilie Edelmann/Bolaffio über ihr neues Kind staunte und der Herr Edelmann deshalb nicht beim Sappalot Konzert im Eisenbahnmuseum die Gitarre klampfte. Und wieder saust die Badner Bahn beim Krankenhaus vorbei…
Soll einer sagen, es gibt keinen der die ganze Gschicht hier steuert. Das ist zuviel Zufall auf einmal…
Was soll denn jetzt des?? Da hab ich eigentlich geglaubt, der Sommer is scho früher da, und jetzt isses kalt, nass und nebelig…
Soll sich schnell noch ausregnen, von mir aus. Aber nachdem gleich Juni is erwart ich mir dann schon südliches Wetter. Immerhin kommen die Gattin und ich dieses Jahr nicht auf Urlaub. Das Geld dazu hat das Lagerhaus Schwechat, die Zeit dazu hat keiner. Da muss der Urlaub also zu uns kommen. Während Jungfamilie Edelmann am Domizil schraubt, schrauben die Sapponauten im Proberaum an den Instrumenten – denn bald wird wieder gegeigt! Und weil der Sailer Bub die Website hier irgendwie irgnoriert, füll halt ich das Ding jetzt auf diesem Wege mit dem beliebten Content:
- 26. Juni im Eisenbahnmuseum Schwechat
- 4. Juli am Baseballplatz Rannersdorf
Wos woa no? Aja! Spü Im Ü, die erste Rocksession im Jugend- und Kulturzentrum Üdüwüdü. Das war… pfff… LAUT! Ich mein… ja, es gehört ja laut, so a Rockmusik – und meistens isses ja der Pöm oder meine Wenigkeit, die dran schuld sind, wenn die Leut glauben, ihnen fallen gleich die Ohren ab. Aber diesmal… Wow. Beeindruckend, wieviel Schalldruck auch kleine Verstärker entwickeln können, wenn sie denn im Trio auftreten. Abgesehen davon: Das war lustig! Sehr empfehlenswert die Gschicht und immer am letzten Freitag des Monats. Irgendwie schad, dass ich da nächsten Monat net dabei bin. Aber wie schon oben bei den Terminen erwähnt: Da spü ma söwa. Nicht im Ü aber im Eisenbahnmuseum, gemeinsam mit Hausgmocht und den Good Old Boys. Die wiederum sieht man jeden Donnerstag bei der Jazz Session im Stadtkeller Schwechat. Da freu ich mich. So viel ist musikalisch in der Flughafenstadt nämlich noch nie passiert. Glaub ich zumindest. Sehr fein is des. Aja: Zweite Bühne am Stadtfest is auch fix. Hoch die Häferln!
Apropos: Schnell einen Kaffe rein und dann weg hier. Ich geh jetzt Boden legen und meinen Keller elektrifizieren. Wollt mich nur gach melden bevor der Juni und das Superwetter kommt…
D’Ehre!
Ein paar schnelle Gedanken zu vorgerückter Stunde bevor das Monat aus is und schon wieder kein Blog auf der Homepage is. Irgendwie isses nicht das Jahr des Sappalot. Leider nix mit Stadtfest Schwechat dieses Jahr, leider nix mit Drachenboot. Pech. Soll sein, prob ma uns halt neue Nummern drauf um bei nächster Gelegenheit voll zuzuschlagen. Schlechtes Wort dafür… sag ma „zuzugeigen“. Das klingt doch gleich netter. Zum Beispiel am 11. Juli! Die Blue Bats, die Schwechater Baseballer feiern Jubiläum, und die Sapponauten beschallen dieses. Für mich persönlich wird’s spannend! Ich würd ja sagen, der Gattin und mir steht was ins Haus. Nachdem das Haus an sich aber immer noch ohne schlechtes Gewissen als Baustelle bezeichnet werden kann passt das nicht so wirklich. Jedenfalls: Der Herr Edelmann vermehrt sich. Also… hat er schon, aber das Ergebnis wär dann da. Und das könnt just in dem Moment passieren, indem wir auf der Bühne stehen. In diesem Fall muss ich dann sagen… ich mein… ich spiel gern, sehr gern sogar, aber das würde dann wohl doch eine Ehekrise auslösen denk ich. Da setz ich die Priorität dann vielleicht doch anders und steh im Krankenhaus im Weg rum. Wie genau ich meine Rolle anlege weiß ich noch nicht im Detail. Da wird mir sicherlich die Roswitha auf die Sprünge helfen können – die kennt sich beruflich ja mitn Kinderkriegen aus.
Egal, auf diesem Wege will ich sagen: Sollt ich auf „meinem“ (jo, i waas eh: UNSEREM, aber das macht den Schmäh kaputt). Also: Sollt ich auf meinem eigenen Konzert nicht da sein, gibt’s durchaus einen Grund dafür…
Gute Nacht die Damen und Herren – es warat an der Zeit. Zu viel für zu wenig davon…
Alles beginnt mit dem richtigen Schuhwerk
Ich habe sehr günstige Winterschuhe. So höhere Wander-Hammerl. Ich glaub „Trekking Schuh“ oder „Hiking Schuh“ oder so heißt das auf sportlich… aber da ich ja die Antithese zu sportlich bin weiß ich das nicht so genau. Jedenfalls haben diese Böcke 2 Luftauslässe auf der Unterseite. Sprich: Die heiße Luft und Feuchtigkeit vom Fuß kann durch die Sohle raus. Das mit der Luft funktioniert wunderbar, und zwar weil durch diese Wunderventile von unten so viel Nässe, Schnee und Gatsch reinkommt, dass Luft da drin einfach keinen Platz mehr hat. Toll! Dauernd kühle Füße. UND Nass gleichzeitig! Kühl und Nass… eher was fürn Sommer, und wenn ich mir das so anschau kommt der nie – doch ich will nicht schon wieder übers Wetter reden. Meine kalt-nassen Füße haben mich jedenfalls dazu veranlasst, mir neue Schuhe zu kaufen. Fürn Winter, für die Kälte, fürn Schneematsch. Das sind jetzt schon 3 Dinge, die ich nicht unbedingt brauch. Und genau deshalb hab ich mir im Schuhdiskonter meiner Wahl gedacht: „Dann brauch ich auch keine Winterschuhe!“. Ein Trugschluss, aber irgendwie war mir so gar nicht nach Stiefelkauf, sondern nach neuen Converse (meine Alten könnt ich mittlerweile gut als Sieb verwenden). Das ist bei 0 Grad Außentemperatur und Gatsch zwar nicht sinnig, bringt aber zumindest ein bissl Frühling vor die Tür (weil Schuhkastl hab ich keins). Außerdem sind’s als die „schnellen Schuhe“ bekannt und deshalb ideal zum Gitarrespielen geeignet. Tschuldigung. Insiderschmäh.
Weil ja eh schon Frühling ist, hab ich die Woche auch mein Moped ausgewintert. Ich hab diese Art von Fortbewegung im letzten Jahr sehr lieb gewonnen – da war’s auch noch warm. Egal, „nur die Harten mit dem Garten“, oder wie auch immer das Sprichwort geht… Dann frier ich halt am Sattel fest, das stärkt die Körperhaftung am Sitz und trägt dadurch ja auch irgendwie zur Sicherheit bei!
2 Unfälle in 20 Minuten
Apropos Sicherheit! Der Kollege Rupp und ich waren Rallyefahren. Das klingt jetzt eher unglaubwürdig, ich weiß. Aber es gibt in einer kleinen Ortschaft über Horn doch tatsächlich Leute, die mich gegen Bezahlung ein Rallyeauto ham fahrn lassn. Also… ich hab bezahlt um zu fahren. Eigentlich hat die Gattin bezahlt, denn das war mein Geschenk zum 30er letztes Jahr. Jedenfalls waren wir am Nordring und sind mit 205er Rennautos wie die Irren im Kreis gefahren. Ich bin auch ziemlich reingekippt – das war nämlich wirklich lustig. Und weil die Sache „RallyeFAHREN“ und nicht „RallyeKURS“ geheißen hat, hab ich die arme rote Nummer 1 an beiden Vorderseiten an der Schürze beschädigt. Das tut mir im Nachhinein echt leid, obwohl die dort wohl gewohnt sind, dass ihnen die Leute die Autos zamhauen. Immerhin hat der Typ vor mir die Vorderachse verloren!! So gesehen Glück gehabt, und die dort abgeschlossene Zusatzversicherung gut investiert. Man will ja nix umsonst ausgeben. An sich würd’s mich aber sehr interessieren, wie man so ein Ding über diesen Gatschkurs möglichst schnell bewegt, ohne dabei Autoteile zu verlieren, weil das Auto mit einem und nicht man selbst mit dem Auto fährt…
Läuft!
Die Aufnahme nämlich läuft. Die Herren von Sappalot sind wieder am Täääpn, Recoooohrdn und Cääääptschan der Vaaaiiibs. Kurz: Wir nehmen auf. Haben wir letztes Jahr wegen Konzerten und ähnlichem Zeitvertreib irgendwann bleiben lassen, jetzt klimpern wir wieder ein bissl rum. Zumindest noch ein bissl, denn während bei den meisten Ballbands ja ungefähr jetzt die Bühnenzeit aus ist, so von wegen Ballsaison und Fastenzeit und überhaupt, geht’s bei uns ja meist los. Die nächsten Konzerte kommen also in Kürze. Wenn…
Neue Homepage! Glaub ich halt…
Irgendwas is im Busch. Der mit sappalot.com vertraute Leser wird’s vielleicht schon bemerkt haben: Unsere Homepage hat’s grad net so mit Content und Gschisti Gschasti. Keine Fotos, keine Termine… das is nicht normal. Isses auch nicht. Unser singender Webmaster hat mir zugeflüstert, dass die Musikgruppe Sappalot die Kapazität ihrer Heimseite mehrfach gesprengt hat und die Gschicht sonst eine schiache, weil teure, Fortsetzung finden würde. Sprich: Die Sapponauten werden in kürze ein neues Elektroheim beziehen und da simma alle schon sehr gespannt drauf. Mal schaun ob ich nächstes Monat schon aus einem neuen Rahmen raus erzähl…