News

Home | Archive by category "News"
Üben, üben, üben..

Üben, üben, üben..

Wir sind bereit! Morgen steigt die 2016er Auflage von Sappalot & Friends in der Schwechater Felmayer Scheune. Und da sind natürlich schon alle aufgeregt.. und üben was das Zeug hält.
Auch unsere Gäste haben sich angefeuert vom Hrn. Edelmann zu einem kleinen Teaser-Ständchen hinreissen lassen..

Achja.. übrigens..  Diesmal gibts gleich beim Eintritt ein Sapponauten-Package zu erwerben:
Eintritt UND ein fabulöses Band T-Shirt um zusammen nur € 25!!
So lange der Vorrat reicht.
Freude!

Sappalot & Friends 2016

Sappalot & Friends 2016

Save the date!

Ein neues Jahr, ein neues Glück – Sappalot & Friends – 2016 auch heuer wieder in der Schwechater Scheune – also.. am scherzhaftesten Abend des Jahres nix vornehmen!
Nun schon bald traditionsgemäß gibt es „Sappalot & Friends“ dieses Jahr bereits in der vierten Auflage und auch diesmal können wir auf Unterstützung lokaler und internationaler Freunde aus dem Musikbereich zurückgreifen. Das Programm birgt mit 14 (!) Neuheiten einiges an Überraschungen und auch die treuesten Zuhörer werden zu mancher Nummer das erste Mal mitgrooven können.

Beherbergt und auch bewirtet wird die Veranstaltung zum wiederholten Male von Felmayer´s Gastwirtschaft – sollte euch „zum Aufwärmen“ der Sinn nach Falstaff prämierten Leckerbissen stehen, sei eine Reservierung übrigens dringend angeraten.

Es wird also auch diesmal wieder voll, laut und mit Sicherheit ein Heidenspaß werden – Als Friends haben sich folgende illustre Gäste angesagt, die mit uns den Abend bestreiten werden:

  • Birgit Denk – Denk
  • Simon und Joe – Naca 7
  • Tina Naderer
  • Robert Zikmund – NG SG&GL
  • Hans Allacher

Als besonderes Highlight feiern wir bei diesem Konzert übrigens auch die Feuertaufe unseres neuen Trompeters (und Backgroundsängers) Fabian Guger – so be prepared!

wienerlich_spielleut
Unterstützung und Support im Vorfeld  kommt diesmal in der Form urtümlicher Wienerlieder von den „Wienerlich Spielleut“ (Christian Volek – Kontragitarre, Lucas Kluger- Zither und Andreas Pieber – Gesang), die sich zusammengefunden haben, um das kulturelle Erbe des ECHTEN WIENERLIEDES aufrecht zu halten!

Für Lärm und Licht erlauben wir uns Euch dieses Jahr vor Ort um einen Unkostenbeitrag von € 12.- zu erleichtern. Übliche Info: Die Veranstaltung ist nicht „öffentlich“ – daher Freunde einladen, weitersagen, auf FB zusagen – dann seid´s dabei! Juhuu – Wir sehen uns!

https://www.facebook.com/events/1397186880580603/

 

Dress like a Sapponaut!

Dress like a Sapponaut!

Fan Leiberl gefällig? Oder „Band Mörtsch“ wie man so schön sagt…
Abgesehen von den höchst superen T-Shirts die (soferne sie niemand vergisst..) bei unseren Auftritten erhältlich sind gibt es auch seit langem die Möglichkeit sich die Sapponauten Wäsche auch online auf den Luxus-Body pressen zu lassen.
Und da gibts nicht nur Leiberl, bittesehr… Viele neue tolle Sachen hamma da jetzt im Angebot!

T-Shirts (Leiberln für Erwachsene und Kinder), Tank Tops (Leiberln für die Mädls), Hoodies (oiso Kapuzenpullis), Caps (oiso Kapperln) über Kaffehäferln, Grillschürzen bis hin zum sexy Stringtanga (Schnürl-Unterflack) – alles kann man sich via Online Shop in vielen Farben zusammenstellen und bis an die Wohnungstür liefern lassen.
Also quasi eine komplette Sapponauten Kollektion kann man sich da anfertigen.. Und beim nächsten Gig vergleichen wir dann wer das schönste Outfit gebastelt hat. Oder schauen wie viele Untergattinger auf die Bühne fliegen.. Na da sind wir schon gespannt!

DRESS LIKE A SAPPONAUT!
Hier geht´s zum Webshop!
Sappalot @Falco Convention 2015

Sappalot @Falco Convention 2015

FALCO CONVENTION VII

Lesenswert: Elfi Oberhuber (Chefredakteurin von intimacy: art) verwöhnt uns auf ihrer Webseite mit einer umfassenden Review der Falco Convention und adelt uns zu „Jungen Outlaws“ – Danke dafür!

Elfi Oberhuber/www.intimacy-art.com

Bei der Falco Convention VII im Wiener Orpheum war die Falco-Originalband am 21.2.2015 keine „Altherren“-Partie mehr, sondern sie bestand aus Musikerpersönlichkeiten, die jeder für sich zeigen konnte, warum sie den Ruf des legendären Originals genießt. Außerdem gesellten sich zwischen die „Alten“ ein paar junge Musiker, sodass das Alter auch optisch keine Rolle mehr spielte. Zusammen ergab das rein instrumental eine Big Band erster Güte, wo der Ton der Lieder so rhythmisch exakt saß, die Lieder so sehr einverleibt und aus dem „Im-Schlaf-Können“ heraus abstrahiert und erweitert wurden, dass Überraschung und Drive für den Falco-Fan und vielseitigen Musikliebhaber zum freudigsten Abenteuer wurden. Arrangiert wurden die Hits von E-Gitarrist Peter Paul Skrepek.

Gewaltstark wie ein Donnerschlag: der Konzertbeginn

Es fing schon aufregend an: nach der kleinen U4-Bühne erschien die Orpheum-Bühne geradezu gigantisch, sodass diese Meister ihres Fachs gebührend rüberkamen. 13 Musiker und zwei Sänger, die Frontmen der Falco-Tributeband (Martin Böhm, der auch der Konzertveranstalter ist) und von Sappalot (Alex Sailer), eröffneten mitAuf der Flucht eindrucksvoll und rasant durch punktgenau gespielte Energie. Gesteigert wurde jene noch in Der Kommissar, wo der sechsköpfige Bläsersatz mit Bernhard Rabitsch (Tromp, Flügelhorn), Harry Sokal (Tenorsax), Thomas Faulhammer (Baritonsax, Flute), Alois Eberl (Posaune), Edgar Pleyer (Tenorsax) und Martin Milanovich (Tromp, Flügelhorn) so funky wirkte, als wären die James-Brown-Meister Pee Wee Ellis und Fred Wesley höchstpersönlich anwesend. Lichtgestalt Sokal gibt dabei sein erstes Solo, das mit allen Bläsern im mitreißenden Titellied der Cop-TV-Serie Die Straßen von San Francisco von Patrick Williams mündet – eine ungemein geistreiche und musikalisch erstaunlich passende Assoziation. Im dritten LiedAmerika mit kurzem, neben amerikanischer Bundeshymne, live gespieltem Mozart-Zitat konnte man sich als – ob des instrumentalen Aufgebots – verblüffter Zuschauer erstmals bewusst auf die beiden gut gelaunten und motivierten Sänger konzentrieren, die schon optisch, gleich groß, in fast derselben schwarzen T-Shirt-Hemd-Gilet und Dreitagebart-Aufmachung wie ein verstärktes Doppel eines Frontmannes erschienen, was denn auch ihr synchroner einstimmiger und voller Gesang unterstrich. Vor dem vielsagenden musikalischen Hintergrund war es somit nicht nötig, als Interpret noch extra eine Betonung und theatrale Deutung draufzugeben.

Die Hardrock-Falco-Interpreten: Sappalot

Dann lösten sich einige Musiker aus der „Big Band“ heraus, sie gesellten sich zu neu auftretenden Instrumentalisten und stellten sich als Band Sappalot vor – die Bläser Edgar Pleyer und Martin Milanovich, Gitarrist und Background-Sänger Martin Edelmann, Bassist Hardy Wallner, Keyboarder Heinz Schwarz, Gitarrist Reinhard Sacher, Schlagzeuger Wolfgang Frühbauer und Mundharmonika-Spieler Johann Allacher. Sappalot interpretierte vier Falco-Nummern, darunter auch die selten gespielten Lieder Ihre Tochter und Kann es Liebe sein mit verwegenem, härterem Gitarrensolo Edelmanns als es Falco-Originalgitarrist Skrepek spielen würde. Überhaupt interpretiertSappalot die Lieder eher im Stil von jungen Outlaws, schneller, fahriger und auch schleissiger als die Originale, vielleicht sogar in Richtung Punk-Rock. Und wenn Sänger Sailer in Hinblick auf Falco etwas mehr drauf hat als Böhm, dann ist es Falcos Arroganz in der Stimme; was beiden Sängern fehlt, ist der „raffinierte Lyriker“ und „extravagante Schauspieler“ Falco.

Falcos Originalband mit neu aufgeteilten Rollen

Nach der beintechnisch und körperlich wendigen „Jugend“ – Sailer outete sich als Jahrgang ´80, demnach war mancher von Sappalotgerade einmal fünf Jahre alt, als Falco seine größten Erfolge feierte – freute man sich schon wieder auf die exakten „Altmeister“: Keyboarder Thomas Rabitsch, Trompeter Bernhard Rabitsch, Gitarrist Peter Paul Skrepek, Bassist Bertl Pistracher von Falco, sowie den langjährigen Falco-Tributeband-Schlagzeuger Peter Barborik und -Keyboarder Barnabas Juhasz. In Wiener Blut, Verdammt, wir leben noch undEmotional wurden sie von den Chorsängern Martin Hulan, Eliza Mandzik und Sheila Fernandez unterstützt. Hier zeigte Sänger Böhm, dass er der richtige Mann für Falcos gefühlvollen Lieder ist. Er widmete das letzte Lied tatsächlich seiner anwesenden Liebsten, wodurch die Verinnerlichung seiner Darbietung nachvollziehbar wurde.
Mit der Erwähnung, dass Thomas Rabitsch bei Falco, und Skrepek bei Hansi Dujmic, wo sie ja beide spielten, jeweils Kapellmeister gewesen seien, schien nun vice versa Skrepek an diesem Falco-Abend jene Rolle inne zu haben, indem er den Einsatz zum umwerfenden, frisch geschriebene Bläser-Intro von Ganz Wien gab. – Das Stichwort für den Auftritt von Stargast Boris Bukowski, der mit seiner rauchigen Stimme und Entrücktheit Kunst-Atmosphäre verströmte.

Textinterpret Bukowski auf Falcos Theaterspuren

Im rauchigen Nebelmeer hält er sich einen langen Moment pathetisch die Augen zu und singt über die Angst vor der und zugleich Lust auf die Außenwelt im ebenfalls neu arrangierten Psychiatrie-Schicksal-HitEuer Fritze mit der Spritze. Das ist düster. Der Sänger lockert die Stimmung auf, indem er von einem Insider-Witz zwischen Falco und Tina Turners Mann erzählt, worin sie sich selbstironisch über ihre Trinklust amüsieren. Darauf folgt Bukowskis 80er Hit Kokain mit anspruchsvollem Tenorsaxofon- und Gitarren-Solo. Natürlich kann das niemand authentischer darbieten als er selbst. Nachtflug singt Bukowski schließlich im Duett mit Falco, der im Zuge des Konzerts immer wieder von der Videoleinwand agiert. Über die Liebesebene sind wir damit von der „Drogen-“ in der „Sehn-Sucht“ gelandet: Bukowski singt Jeanny mit aufrichtigem Feingefühl, nachdem Skrepek über sein anfangs zärtliches Gitarrensolo darauf hinweist, wie schön die Melodie dieses Liedes sein kann, wenn man sich wirklich ernsthaft damit auseinandersetzt.
Musikalische Querverweise mit Kabarettnummer

Nach der Pause „lüften“ Sappalot und die Originalband in Vollbesetzung (20 Musiker) mit eigenen Worten „durch“. Zuerst mitMontevideo von Falco-Wegbegleiter Hansi Lang, gesungen von den „Zwillingen“ gleicher Attitüde, Böhm und Sailer. Es folgt die 1980-er Monster-Sturm-Nummer Sledgehammer von Peter Gabriel, die mit Harry-Sokal-Solo und trotz kurzer Tempo-Unstimmigkeit zwischen den Gitarristen und dem Schlagzeug für Blitzenergie sorgt. Dann kündetSappalot das 1970er-Urgestein AC/DC an, was fast so etwas wie vorausahnenden Schock auslöst: Gespielt in ihrem Stil ist dieser Hard-Rock-„Durchzug“ trotz Sailers Stimme, die bei hochrotem Kopf tatsächlich klingt wie jene von Leadsänger Brian Johnson, dann aber doch nicht so frostig. Er macht viel mehr deutlich, woher die fahrige, „hard-rockige“ Falco-Herangehensweise von Sappalot im Grunde kommt. Brillantin Brutal ist im Vergleich zu dieser musik-stilistisch einschlägigen Nummer wieder Falco-gemäßigt, und mit Hoch wie nieliefert Sappalot überhaupt ihre beste Interpretation: mit der Blues-Harp-Mundharmonika von Johann Allacher, die ein Flair Wilden Westens verbreitet. Out Of The Dark scheint dagegen eher ein Kampf zwischen Bläsern und Bühnennebel zu sein, und SappalotsTitanic führt als deren letztes Lied härter als gewohnt zur „Originalband“ über: Vienna Calling, wieder gemeinsam von Sailer und Böhm gesungen, ist im Originaltempo sofort zu erkennen, doch Keyboarder Thomas Rabitsch spricht anfangs statt des Telefonstimmen-Zuspielers „Hallo? Vienna Calling?“ mit zugehaltener Nase. Das ist zunächst irritierend, löst sich dann aber zum runden Bühnenwitz auf, indem Gitarrist Skrepek als Wiens Altbürgermeister Helmut Zilk (er ist auch als Zilk-Darsteller bekannt) antwortet: „Rathaus, bitte warten. Sie können auf das Tonband des Wiener Rathauses sprechen!“ Vom „sehr musikalischen und niveauvollen“ Arrangement „des Herrn ‚Vize‘-Bürgermeisters“ im darauffolgendenNur mit Dir kann dann auch Leadsänger Böhm nur schwärmen – und das zurecht.

Junge Roemer – Unvergessliches Kino der Sinne

Und dann kommt er: der Höhepunkt des Abends. Junge Roemer wird schon seit ein paar Convention-Jahren im langsam zu spielenden Arrangement Skrepeks dargeboten. Heuer wird es jedoch zum wahren Kino der Sinne, zum abenteuerlichen Action-Konzert voller Dramatik, mit durchgehender Spannung und Angst vor dem Untergang, letztlich aber mit Happy End. Schon nach dem ersten Drittel wird klar, dass hier ein Experiment höchster Musikkunst im Gang ist, wobei der charmante Sänger Böhm nicht recht weiss, was da unter den Musikern vor sich geht. Nicht etwa, dass jeder von ihnen die Gunst der Stunde nutzt, um sich einmal ein obligatorisches Solo runter zu holen. Es ist eher so, dass es nach Böhms zu frühem Stimmeinsatz mit Blick eines jeden Musikers auf Skrepeks Einsatz notwendig wird, dass zuerst Alois Eberl, unterstützt von den anderen Bläsern, ein auffallend gutes Posaunen-Solo vorlegt. Dann überrascht Thomas Rabitsch mit seinem Keyboard-„Klavier“ mit einer ungewöhnlich künstlerischen Improvisation. Und schließlich zaubert Peter Paul Skrepek ein sehr liebevolles Gitarrenspiel hervor, bis der letzte Refrain einsetzen kann. Bei all dieser Unmittelbarkeit und Spontaneität entsteht ein akustisches und handlungsreiches Meisterwerk, das sich wahrscheinlich nie wiederholen lassen können wird. Böhm ruft noch verzweifelt, „der Skrepek sagt immer, das geht dann schon …“, wissend, dass gerade etwas Großartiges passiert ist. Worauf ein Zuschauer gen Bühne ruft: „Der hat Euch aber jetzt den Hintern versohlt!“ – Zum Ausatmen der Anspannung und Erregung – für Musiker und Zuschauer – reichte daraufhin das originale Rock Me Amadeus, das hauptsächlich durch Zuspieler funktionierte.

Ein Rausch geht zuende

Nach tosendem Applaus des schon seit Tagen ausverkauften Orpheums, bekamen die 600 Besucher als Zugabe noch Falcos bei Live-Konzerten stets interpretierte Bob-Dylan-Nummer Baby Blueserviert, wo der brillante Pianist Barnabas Juhasz neben dem wie Miles Davis klingenden Bernhard Rabitsch noch für jazz-bluesiges Hochgefühl sorgten, während Böhm und Sheila Fernandez ein zärtliches Mann-Frau-Duett sangen. Mit der Falco-Hymne Helden von Heute gingen die berauschten Zuschauer nach Hause. Ein unvergesslicher Abend!

Hochwertiges, neues Eigenprofil durch Herausforderung der Instrumentalisten

Dank dieses Ansatzes – Instrumental-Kapazunder für niveauvolle Arrangements einer Big Band – ist es der Falco-Tributeband erstmals seit ihrem Bestehen gelungen, „Eigenständigkeit“ als individuelle Kunstform, die musikhistorisch relevant werden könnte, zu erreichen. Höchstwahrscheinlich kam das so, weil sich die Falco-Originalband mit ihrem speziellen Knowhow in den Dienst des Versuchs gestellt hat, hier etwas Neues zu erschaffen. Stand bisher „Falco“ in seiner Vielseitigkeit im Mittelpunkt, der man nachtrauerte, so kommt es jetzt zur echten „Wiederbelebung“, wobei „ein interpretierender Falco“ in jedem Bühnenperformer und Musikdetail sitzt. Der Musikstil ist als herangereifte Form mit Falcos Handschrift kompatibel, der jeweils Rap, Pop, Jazz, Funk, Klassik, Rock, Ballade oder später auch Techno-Stil für seine Lieder mit signifikantem Text kombinierte. Falco selbst war für die Entwicklung und den Fortschritt: „Ich glaube nicht, dass man mich heute noch als machohaft sieht, man wird mir ja auch nicht unterstellen, dass ich es heute nicht besser weiss, als vor zehn Jahren, nicht?“, sagte er 1996 bei der Harald-Schmidt-Show. Für Falco-Hardcore-Fans, die indessen nicht akzeptieren wollen, dass ein hochtalentierter Künstler der 80-er Jahre heute wahrscheinlich ebenfalls seine eigenen Hits in Live-Konzerten interpretieren würde – denn auch solche Leute waren anwesend -, wäre es vielleicht besser, im kleinen Rahmen ein Nostalgiefest mit Original-Falco-Videos und Schallplatten abzuhalten. Die Falco-Tribute-Original-Band indessen hätte im „Da capo“ der Falco Convention VII Konzerthaus- oder Stadthallen-Potential, wo heute dasselbe bunt gemischte Publikum kommt wie bei einem experimentell überraschenden Prince, bei einem feinsinnig unterhaltenden David Byrne und einem hoch-energetischen (leider bereits verstorbenen) James Brown. e.o.

DAS URTEIL

MIT DER FALCO CONVENTION VII IST DER FALCO-(TRIBUTE)BAND EIN KONZERT MIT KÜNSTLERISCHER EIGENSTÄNDIGKEIT UND HOHEM ANSPRUCH GELUNGEN. UMSO KLARER WURDE DAS DURCH DEN DIREKTEN VERGLEICH MIT SAPPALOT, DIE IN EINE ANDERE RICHTUNG INTERPRETIERT. – DIE U4-NACHT WAR INDESSEN EINE FÜR DAS ETABLISSEMENT PASSENDE, UNTERHALTSAME PARTY.

by Elfi Oberhuber/www.intimacy-art.com